Quergedacht ist innovativ gedacht – Teil 2

m.c. Zahntechnik, Oldenburg | Veröffentlichungen

Von der Fertigstellung zur Eingliederung! Für die Kunststofffertigstellung der vestibulären und oralen Anteile der Prothese trug die Kunststofftechnikerin Wachs an, modellierte Zähne, Konturen und Zahnfleischpartien aus, erstellte Vorwälle der fertig ausmodellierten Prothese und entfernte danach alle Wachsanteile restlos. Um die Kronen beim Sandstrahlen der PEEK-Basis nicht zu verletzen, deckte sie diese mithilfe eines dünn aufgetragenen Silikonschutzfilms ab, der sich anschließend leicht wieder entfernen ließ.
Für den sicheren Verbund mit dem Prothesenkunststoff aktivierte sie die PEEK-Oberflächen mithilfe eines Haftvermittlers und deckte sie mit rosafarbenem Opaker ab. Nach dem Isolieren des Modells und Aufbringen eines Vaselinefilms auf den Kronen ließ sie die Prothese in drei Stufen anlaufen: Die Bereiche des vestibulären Zahnfleischsaums füllte sie der Papille folgend girlandenförmig zunächst mit einem helleren Kunststoff. Im zweiten Schritt ergänzte sie die erste Schicht mit intensiver gefärbtem Kunststoff, in welchen rote Vinylfasern eingemischt worden waren. Im letzten Schritt fixierte sie die Vorwälle und goss den Gießkunststoff über den Kanal in den verbliebenen Hohlraum.